Archiv für Mai 2008

Im laufenden Betrieb Access-Points aufrüsten

Dienstag, 27. Mai 2008

Wer der Zukunftssicherheit von Draft-n immer noch nicht traut, kann jetzt 802.11a/b/g-WLAN-Geräte kaufen, die sich später ohne Downtime direkt übers Netz mit dem fertigen n-Standard updaten.

Viele IT-Verantwortliche, die neue Wireless-LAN-Systeme einführen wollen, zögern momentan, auf den 802.11n-Standard zu setzen. Der ist bisher noch als Draft-n, also noch nicht fertiger Vorläufer in vielen Geräten zu finden. Fragt sich nur, ob diese Geräte dann auch tatsächlich kompatibel zum finalen Standard sein werden. Auf der anderen Seite locken höhere Reichweite und höherer Datenduchsatz schon heute.

Die CCL AG aus Düsseldorf hat in Tel Aviv bereits eine Installation probehalber in Betrieb genommen. Manfred Peters, Chef des Düsseldorfer Vetriebs- und Technologieunternehmens bereichtet, dass habe ohne grossen Aufwand funktioniert und liess sich nahtlos in die vor Ort bestehende Infrastruktur (Kongress Hotel)einbinden.

Um IT-Verantwortliche in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen (und eine potenzielle Kaufzurückhaltung im Markt abzuwehren), hat Aruba Networks nun eine neue Serie von Access Points (APs) für die bestehenden WLAN-Standards 802.11a/b/g angekündigt. Die Access Points “AP-124ABG” und “AP-125-ABG” lassen sich während des laufenden Betriebs durch ein (kostenpflichtiges) Firmware-Upgrade über das Netz mit 802.11n-Software ausrüsten und arbeiten dann im 802.11n-Dual-Radio-Betrieb. Anwender sind somit in der Lage, ihre spätere Migration auf 802.11n vorzubereiten, ohne dass ihnen die Kosten für ein sofortiges Upgrade entstehen.

Die ab Frühsommer 2008 verfügbaren Access Points eignen sich laut Aruba für drahtlose Zugangslösungen, die Suche nach Eindringlingen ins WLAN (Intrusion Detection) sowie den Aufbau sicherer, vermaschter WLAN-Infrastrukturen für Unternehmen oder Remote-Anwendungen. Außerdem unterstützen die Geräte im 3×3-MIMO-Modus den heute gültigen 802.3af-Standard für die Stromversorgung über das LAN (Power over Ethernet, PoE). Ein kostspieliges Aufrüsten der vorhandenen PoE-Technologie ist somit nicht nötig.

“Wann genau ein Anwender zu 802.11n migriert, ist individuell unterschiedlich und hängt von den verwendeten Applikationen, der Verfügbarkeit von 802.11n-Clients und dem Budget ab”, sagt Michael King, Research Director beim Marktforschungsunternehmen Gartner. “Da die Implementierung von WLAN-Infrastrukturen heutige und zukünftige Anforderungen berücksichtigen muss, entspricht eine flexible Herangehensweise an 802.11n dem, was viele Organisationen sich wünschen, vor allem, wenn sie sich noch nicht fest entschieden haben, wann sie auf den neuen Standard umsteigen wollen.”

Die CCL AG aus Düsseldorf unterstützt die Aruba Initiative auch aus prinzipiellen Erwägungen, denn „Vorteile heute schon nutzen heisst auch Vorsprung schaffen oder sichern“ meint Vorstand Manfred Peters.

 

 

NetGear in Pole Position

Sonntag, 18. Mai 2008

Vor der Conference in San Diego kündigt NetGear neuen Adapter an.

Netgear bringt “Dualband”-Access-Point für 802.11n

 

WNDAP330 funkt auf 2,4 GHz oder 5 GHz

 

Der Netzwerkhardware-Hersteller Netgear hat auf der Interop in Las Vegas seinen neuen “ProSafe 802.11n Dualband Wireless Access Point WNDAP330″ vorgestellt. Der Access-Point unterstützt Geräte, die im 5-GHz-Frequenzband mittels 802.11a und 802.11n (Draft 2.0) funken, beziehungsweise solche, die im überfrachteten 2,4-GHz-Bereich und dort mit 802.11b/g und 802.11n (Draft 2.0) arbeiten.

 

Auch mit diesem Access-Point können leider noch nicht gleichzeitig 2,4 und 5 GHz genutzt werden - wer also sowohl ein 802.11g-Netz (2,4 GHz) als auch ein im weniger überfrachteten 5-GHz-Bereich mit 802.11n (Draft 2) funken will, wird sich nach einer anderen Lösung umschauen müssen - oder weiterhin auf zwei Access Points setzen. Sonst ist der nathlose Übergang, den Netgear mit dem WNDAP330 verspricht, nicht zu bewerkstelligen. Dass es auch anders geht, zeigt Netgear selbst mit seinem Dual-Band-Router WNDR3300, der beide Frequenzbänder gleichzeitig abdecken kann.

 

Der über SNMP administrierbare WNDAP330 unterstützt über seinen Gigabit-Ethernet-Anschluss (10/100/1000 MBit/s) 802.3af Power-over-Ethernet (PoE), kann also über ein entsprechendes Netzwerk mit Strom versorgt werden. Mit Point-to-Point- und Point-to-Multipoint-Bridging über Wireless Distribution System (WDS) sollen in Verbindung mit weiteren Access Points auch größere Distanzen überbrückt werden können. Das Gerät kann simultan als Wireless Bridge und Access-Point dienen.

 

Die Konfiguration erfolgt - wie üblich - über den Webbrowser. Alternativ steht mit SNMP MIB I, MIB II und 802.11 MIB auch eine Netzwerkmanagement-Software zur Verfügung, beispielsweise Netgears “ProSafe Network Management System” (NMS100). Der WNDAP330 bietet zudem einen Konsolen-Port für die lokale Konfiguration und Überwachung sowie drei abnehmbaren Antennen - eine mit 3 dBi, zwei mit 5dBi.

 

Im Bereich Sicherheit unterstützt der WNDAP330 u.a. WEP, WPA, WPA2, Rogue AP Detection, 802.1x mit RADIUS, Wireless Access Control, VPN-Pass-Through und SSH-Telnet.

 

Der Wireless Access Point WNDAP330 ist laut Netgear ab Juni 2008 für wohl 360,- Euro verfügbar. Erste Tests werden von Manfred Peters und Uwe Kleinelanghorst von der CCL AG auf dieser Site veröffentlich werden.

 

Preis- und Herstellerübersicht NWLAN Router

Freitag, 16. Mai 2008

derzeit (Mai 2008) aktuell zum Beispiel unter

http://nstandard.com/wireless_n_routers_80211n.html



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