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nwlan - Entertainment profitiert von neuer Chipgeneration

Samstag, 07. Juni 2008

Broadcom präsentiert neue NWLAN-Lösung

 

Der US-Halbleiterspezialist Broadcom (Nasdaq: BRCM, WKN: 913684) hat mit dem Broadcom BCM4322 eigenen Angaben zufolge die weltweit erste Single-Chip 802.11n-Lösung vorgestellt, welche die Kosten für NWLAN-Produkte deutlich senken soll.

 

Laut Manfred Peters, CEO der CCL AG soll der neue Broadcom soll zugleich die Tür für neue Multimedia Wi-Fi-Anwendungen weit auf stoßen, heißt es. Der neue Broadcom-Chip aus der Intensi-fi-Produktfamilie ist nur der weltweit kleinste und sondern auch die kosteneffektivste NWLAN-Chiplösung am Markt, verspricht Broadcom. Der BCM4322 sei der erste Wi-Fi-Chip der eine Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 200 Mbps erreiche.

 

Damit können mehrere Multimedia-Anwendungen simultan betrieben werden, heißt es.

Der BCM4322 ist auch die einzige 802.11n-Lösung, welche alle Elemente von WLAN-Subsysteme in einem Chip vereine, heißt es weiter. Durch diese Integration können die Herstellungskosten um bis zu 40 Prozent gesenkt werden, was zu deutlich niedrigeren Kosten bei WLAN-Lösungen und Drahtlos-Geräten wie Router, DSL Access Points, Drucker und Notebooks führen soll. Durch die geringe Größe des Chips können Unterhaltungselektronikgeräte nunmehr mit WLAN-Funktionalitäten versehen werden, die zuvor nicht mit entsprechenden Eigenschaften ausgestattet werden konnten.

 

Dabei spielt Broadcom vor allem auf TV-Geräte, set-top Boxen oder Camcorder an. Der BCM4322 sei daneben auch die erste NWLAN-Lösung die mit Hilfe der 65 Nanometer-Prozessortechnik produziert werde, so Broadcom. Der neue Broadcom-Chip sei gerade in Produktion gegangen und soll in größeren Stückzahlen im ersten Quartal 2008 ausgeliefert werden.

 

Gemäss CCL AG s Prognosen werden lt. Manfred Peters mit der neuen Generation der n-standard Geräte nicht nur Office- und Industrie Anwendungen rationeller, sondern ermöglichen insbesondere im Home Bereich Überwachungs-, Steuerungs- und Entertainmet-Lösungen, die heute noch spärlich vertreten sind. Da keine Medienbruch mehr erfolgt, wenn beispielsweise Set Top Boxen für TV Anwendungen eingesetzte werden, öffnet 802.11n die Türen weit für IPTV bzw. IP2TV-Lösungen. Das werden natürlich wegen des weiteren Backbone Ausbaus auch die Kabelnetzbetreiber wir Kabel Deutschland oder UnityMedia zu spüren bekommen, wenn jede Stadt, jede Strasse oder jedes Gebäude und jede Wohnung ein individuelles Einspeise-Bukett per Menue gestalten kann.



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