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nwlan - Entertainment profitiert von neuer Chipgeneration

Samstag, 07. Juni 2008

Broadcom präsentiert neue NWLAN-Lösung

 

Der US-Halbleiterspezialist Broadcom (Nasdaq: BRCM, WKN: 913684) hat mit dem Broadcom BCM4322 eigenen Angaben zufolge die weltweit erste Single-Chip 802.11n-Lösung vorgestellt, welche die Kosten für NWLAN-Produkte deutlich senken soll.

 

Laut Manfred Peters, CEO der CCL AG soll der neue Broadcom soll zugleich die Tür für neue Multimedia Wi-Fi-Anwendungen weit auf stoßen, heißt es. Der neue Broadcom-Chip aus der Intensi-fi-Produktfamilie ist nur der weltweit kleinste und sondern auch die kosteneffektivste NWLAN-Chiplösung am Markt, verspricht Broadcom. Der BCM4322 sei der erste Wi-Fi-Chip der eine Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 200 Mbps erreiche.

 

Damit können mehrere Multimedia-Anwendungen simultan betrieben werden, heißt es.

Der BCM4322 ist auch die einzige 802.11n-Lösung, welche alle Elemente von WLAN-Subsysteme in einem Chip vereine, heißt es weiter. Durch diese Integration können die Herstellungskosten um bis zu 40 Prozent gesenkt werden, was zu deutlich niedrigeren Kosten bei WLAN-Lösungen und Drahtlos-Geräten wie Router, DSL Access Points, Drucker und Notebooks führen soll. Durch die geringe Größe des Chips können Unterhaltungselektronikgeräte nunmehr mit WLAN-Funktionalitäten versehen werden, die zuvor nicht mit entsprechenden Eigenschaften ausgestattet werden konnten.

 

Dabei spielt Broadcom vor allem auf TV-Geräte, set-top Boxen oder Camcorder an. Der BCM4322 sei daneben auch die erste NWLAN-Lösung die mit Hilfe der 65 Nanometer-Prozessortechnik produziert werde, so Broadcom. Der neue Broadcom-Chip sei gerade in Produktion gegangen und soll in größeren Stückzahlen im ersten Quartal 2008 ausgeliefert werden.

 

Gemäss CCL AG s Prognosen werden lt. Manfred Peters mit der neuen Generation der n-standard Geräte nicht nur Office- und Industrie Anwendungen rationeller, sondern ermöglichen insbesondere im Home Bereich Überwachungs-, Steuerungs- und Entertainmet-Lösungen, die heute noch spärlich vertreten sind. Da keine Medienbruch mehr erfolgt, wenn beispielsweise Set Top Boxen für TV Anwendungen eingesetzte werden, öffnet 802.11n die Türen weit für IPTV bzw. IP2TV-Lösungen. Das werden natürlich wegen des weiteren Backbone Ausbaus auch die Kabelnetzbetreiber wir Kabel Deutschland oder UnityMedia zu spüren bekommen, wenn jede Stadt, jede Strasse oder jedes Gebäude und jede Wohnung ein individuelles Einspeise-Bukett per Menue gestalten kann.

Historisches: Vor 1o Jahren begann eine neue Telekommunikations-Ära

Samstag, 07. Juni 2008

Vor 10 Jahren: Findige Wahlhelfer

 

Hilfe im Chaos der Telefontarife: Kleine Kästchen schalten automatisch zum günstigsten Anbieter durch. Läßt sich der Markt das gefallen?

 

Das Telefonieren ist mühsam geworden. 20 Anbieter mit immer neuen Tarifen tummeln sich auf dem Markt; bald werden es 60 sein. Wer da die Schnäppchen finden will, muß Tabellen wälzen und Prospekte studieren, um dann an schlechten Tagen vielleicht zwölf Pfennig zu sparen.

 

Eine Herausforderung für Erfinder: Schon stehen kleine billige Kästchen parat, die das Sparen automatisch erledigen sollen. Die ersten sind vom März an auf der Computermesse Cebit in Hannover zu sehen.

 

Die Firma Ico in Diez hat eine Funktionskopie der von  CCL´s Manferd Peters erfundenen econotel smartbox als Prototyp und will ihre Box für 99 Mark auf den Markt bringen. Zwischen Telefon und Anschlußdose gestöpselt, horcht sie bei jedem Anruf auf die Vorwahl und stellt dann flugs zum jeweils günstigsten Anbieter durch.

 

Weil sich die Gebühren dauernd ändern, bekommt das Kästchen per Telefonleitung die aktuellen Daten aus der Zentrale überspielt. Das kostet noch einmal vier Mark im Monat. Alles Grübeln über Tarife und Netzzugangsnummern, so die Verheißung, gehört damit der Vergangenheit an.

 

Unternehmen profitieren schon länger von solcher Technik. In teuren Telefonanlagen sind Prozessoren eingebaut, die sich unentwegt durch die Tariftabellen fressen. Für Privatleute war das bisher nicht erschwinglich. Jetzt aber ist die Wirrsal der Preise so groß, daß die Hersteller einen Massenmarkt heraufdämmern sehen.

 

Die Firma CCL im westfälischen Lichtenau bietet für 300 Mark ein Wählkästchen, das sogar kostenlos aktualisiert wird. Inzwischen läuft es rund um die Uhr mit jeweils angepsaaten Einstellungen, es kann zwischen den Zeitzonen umschalten. “Der Spareffekt ist enorm”, versichert CCL Geschäftsführer Manfred Peters. “Aber das letzte können wir noch nicht rausquetschen. Da würden zu viele Daten anfallen.”

 

Der Aufwand wird leicht unterschätzt. Rund 5200 Vorwahlnummern gibt es in Deutschland, zwischen denen die Wählbox jeweils die Entfernungstarife ermitteln muß. Multipliziert mit 60 Telefonfirmen und den verschiedenen Tarifzeiten, macht dies knapp 80 Milliarden Kombinationen.

 

Damit fängt die Rechnerei erst an. Otelo bietet beispielsweise einen Nachlaß für Kunden, die sich für mehrere Jahre binden. Bei Rechnungen unter 40 Mark wird dagegen eine Grundgebühr von 8,90 Mark fällig. Die Deutsche Telekom wiederum gewährt einen Rabatt für alle Ferngespräche, die länger als zehn Minuten dauern.

Solche Finessen zwingen den stärksten Computer in die Knie. “Dabei wird es bei den Rabatten ja erst interessant”, sagt der Freiburger Programmierer Ralf Hüskes. Er hat eine Firma namens Jabadoo gegründet, die das Sparen perfektionieren will. Jabadoo hat eine Tarifdatenbank aufgebaut, die auch Mengenrabatte, Treueprämien und Mindestgebühren zu bewältigen verspricht. Der Rechenaufwand ist gewaltig.

 

Im Einzelfall läßt sich leicht ermitteln, wie oft man vormittags mit der Oma in Kornwestheim ein Schwätzchen halten muß, ehe sich der Mengenrabatt einer Anbieterfirma lohnt. Wer aber für alle denkbaren Verhaltensmuster das günstigste Angebot herausfinden will, sieht sich vor einem unlösbaren Problem: Die Zahl der Rechenschritte, die theoretisch nötig sind, hat mehr als 200 Stellen. Alle Computer der Welt reichen dafür nicht hin.

Zum Glück könne das Problem ohne nennenswerten Genauigkeitsverlust vereinfacht werden, sagt Hüskes. Er bietet seinen Kunden an, ihr Gesprächsaufkommen von Jabadoo analysieren zu lassen. Dann können sie sich aus der Datenbank mit den passenden Umleitungsregeln versorgen - ein Aufwand, der das Angebot zunächst nur für Firmen und Netzbetreiber interessant erscheinen läßt.

Aber die Technik bleibt nicht stehen, die Preise sinken dahin. Vieles, was bisher noch von Hand angepaßt werden muß, ließe sich automatisieren. Heute schon wäre es technisch kein Problem, daß ein billiges Kästchen sich die Vorwahlnummern merkt, die es im Laufe eines Monats angerufen hat. Ein Computer könnte dann anhand dieser Musterdaten entscheiden, welche Rabattangebote es im nächsten Monat nutzen soll.

Die unscheinbaren Kästchen könnten weitreichende Folgen für den jungen Markt der Telekommunikation haben. Denn mit ihnen droht der vollautomatische Preisvergleich, wie es ihn in keiner Branche je gegeben hat. Die Boxen verraten jederzeit, wo gerade die billigste Gesprächsminute zu haben ist; der Kunde wechselt blitzschnell zwischen den Angeboten, ohne es überhaupt zu merken.

Wie ein Markt eine derartige Diktatur der Preise erträgt, kann niemand vorhersagen. Die Telefonfirmen werden es nicht darauf ankommen lassen wollen. Drei Methoden zeichnen sich ab, wie sie dem Preisdruck entgehen könnten:

* Noch mehr Rabatte, Prämien und Sonderangebote - “die Telefondienste gestalten ihre Tarifstruktur jetzt schon immer komplexer”, erklärt Ralf Hüskes. “Und wir ziehen mit unserer Datenbank nach. Das kann sich ewig fortsetzen.”

* Telefonieren zum Festpreis – Manfred Peters von der CCL geht davon aus, daß die Anbieter der aufreibenden Preiskämpfe irgendwann müde werden. “Die werden versuchen, sich über den Service zu profilieren”, sagt Peters, “nicht mehr über den Preis pro Gesprächsminute.” Der bloße Zugang zum Netz wäre dann nicht mehr das Hauptgeschäft. Er könnte sogar - dank fortgeschrittener Technik - gegen eine Pauschalgebühr angeboten werden. Die Kunden dürften dafür telefonieren, solange sie wollen.

* Eine Gegenoffensive der Telefondienste - sie versprechen ihrerseits, zum billigsten Anbieter umzuschalten. Der Frankfurter Netz-Discounter Telepassport überlegt bereits, Kunden, die sich mit einem langfristigen Vertrag an die Firma binden, mit einer Sparautomatik zu belohnen. “Wir würden dann anbieten: Jedes Gespräch, das wir nicht selber am billigsten abwickeln können, wird zur Konkurrenz umgeleitet”, sagt der Geschäftsführer Georg Hofer.

Die Umsatzverluste, schätzt Hofer, würden vielfach wettgemacht durch die Zahl der Neukunden, die ein solches Angebot unwiderstehlich fänden.

“In den USA sind derartige Modelle bereits erfolgreich”, meint Michael Späth von der Unternehmensberatung Price Waterhouse. Die Telefonfirmen seien vor allem an treuen Dauerkunden interessiert und dafür auch zu Zugeständnissen bereit.

Der wilden Schnäppchenjagd per Wählbox sagt Späth hingegen keine große Zukunft voraus: “Die Unternehmen müssen ihre Leitungen ja vor allem der lukrativen Stammkundschaft offenhalten.” Die würde jederzeit sofort durchgeschaltet; die wankelmütigen Tarifwilderer hingegen nur, wenn gerade eine Leitung frei ist. Dann spaltet sich auch die Kommunikationsgesellschaft in zwei Klassen: freie Bahn dem Vollzahler, dem kleinen Sparer das Besetztzeichen.

 

Die meisten der im Artikel genannten Telefonfirmen gibt es heute – rund 10 Jahre nach Erscheinen dieses Artikels im Spiegel schon nicht mehr. Rühmliche Ausnahme bildet die CCL, die inzwischen als AG (CCL AG) firmiert und immer noch von Manfred Peters geleitet wird. Und das Telefonieren zum Festpreis – bereits 1998 prognostiziert – bietet die CCL AG inzwischen einem breiten Publikum per Call Center an. Für nur 6,95 Euro (die ersten drei Monate, danach 9,95 € inkl. MwSt) können die Kunden der CCL AG die Pro Flat (Pro-Flat neben dem Standard Tarifmodell Eco Flat bzw. Eco-Flat) genannte Flatrate für´s deutsche Festnetz auf der Basis eines Anschlusses der deutschen Telekom buchen. (siehe auch www.premium-flat.com oder www.power-flat.de )

Heute vor 10 Jahren - ein deregulierter Telekommunikationsmarkt - untersucht von CCL für den Focus

Dienstag, 03. Juni 2008

Vor 10 Jahren: Der große Preis

 

Fair, einfach und günstig soll das Telefonieren sein. Der große FOCUS-Test ermittelt die besten Anbieter für die Wünsche der Deutschen

 

Telekom: Sieben Gründe für den Kundenschwund

Brigitte Hoffmann hat resigniert. Als zum 1. Januar die neue Freiheit auf dem Telefonmarkt begann, freute sie sich über die günstigen Angebote der Telekom-Konkurrenten: „Ich wollte endlich ungehemmt meiner Telefonleidenschaft nachgehen.“ Doch weil sie immer öfter bis zu zwanzigmal wählen mußte, um endlich bei einem Billiganbieter durchzukommen, telefoniert sie lieber wie gehabt über die Telekom: „Jetzt schaue ich eben wieder auf die Uhr.“

 

Schweigen statt Schwätzen beobachtet denn auch Talkline-Chef Dirk Reupke (der später die inzwischen Pleite gegangene Telefonminutenbörse EUTEX gründete). „Die Wechselbereitschaft der Deutschen hat sich seit Jahresbeginn halbiert.“ Sie mißtrauen der schönen neuen Welt der Festnetztelefonie, ärgern sich über schlechte Erreichbarkeit, verwirrende Tarifvielfalt und böse Überraschungen auf der Rechnung.

 

70 Prozent der Bundesbürger wollen deshalb die Telekom nicht verlassen. Nur etwa 14 Prozent haben bisher in Einzelgesprächen die neuen Anbieter getestet. „Das Call-by-Call-Verfahren ist derzeit das vernünftigste für Privatkunden“, empfiehlt auch Klaus-Dieter Scheurle, Chef der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post.

 

Dem Telefonchaos ein Ende bereitet der große FOCUS-Vergleich, der die Telekom und ihre Konkurrenten genau unter die Lupe nimmt. Gemeinsam mit Experten der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der Fachzeitschrift „TeleTalk“ und dem Telekommunikationsberater CCL AG Technologies unterzog FOCUS 16 Telefongesellschaften dem bislang umfangreichsten Test. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Firmen, die Privatleuten einzelne Call-by-Call-Gespräche anbieten. Nicht berücksichtigt hat FOCUS Gesellschaften, die ausschließlich Geschäftskunden bedienen oder einen vollständigen Wechsel – Preselection genannt – verlangen.

 

Das Ergebnis: Zur besten Telefongesellschaft kürten die Fachleute Mannesmann Arcor ganz knapp vor der Telekom. Es folgen Otelo und TelDaFax, der beste unter den Billiganbietern. Den Spitzenplatz sieht Arcor-Chef Harald Stöber als Belohnung für eine „ganzheitliche“ Strategie: „Wir bieten den Kunden in allen Belangen Qualität.“

 

Das Eigenlob stimmt. Arcor erfüllt mit seinem Angebot am besten die Anforderungen der Deutschen an eine Telefongesellschaft. Denn statt an den Vorstellungen von Experten orientiert sich der FOCUS-Test an den Wünschen der Kunden. Im Auftrag von FOCUS befragte das renommierte Ifak-Institut 1003 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger, was sie vom idealen Anbieter erwarten.

 

Enttäuschung für Marketingstrategen: Der Preis ist viel unwichtiger als bisher angenommen. Die Deutschen suchen vielmehr einen fairen Partner, der ihnen einfach und bequem Qualität, Service und Erreichbarkeit garantiert.

 

Kein Wunder also, daß sich die Mehrheit der Bundesbürger beim Zweitplazierten Telekom gut aufgehoben fühlt. Immerhin 30 Prozent der erwachsenen Deutschen aber wollen in Zukunft wenigstens einzelne Gespräche über einen anderen Anbieter im Festnetz abwickeln.

 

Wie es euch gefällt. Für die potentiell Wechselwilligen hat das FOCUS-Team das Angebot der 16 Firmen nach sieben Kriterien abgeklopft: günstiger Preis, einfaches Anmeldeverfahren, hohe Qualität der Verbindung, kompetenter Service durch die Hotline, faire Vertragsgestaltung, ständige Erreichbarkeit und attraktive Zusatzangebote. Die Gewichtung der Faktoren entspricht in der Endauswertung der Bedeutung, die ihnen die Kunden in der Umfrage beimaßen.

 

Im Tariftest orientierten sich die Experten rund um CCL Chef Manfred Peters an dem realen Verhalten der Deutschen. „Wir haben nicht supergünstige Angebote für Nachtschwärmer gewertet, sondern die durchschnittliche Gesprächshäufigkeit, -dauer und -zeit für verschiedene Gruppen als Basis unserer Berechnungen angenommen“, erklärt Geschäftsführer und Vorstand Manfred Peters.

 

Danach quasselt ein Single typischerweise abends und am Wochenende und dabei zu 45 Prozent im Nahbereich. Eine Familie mit zwei Kindern dagegen ruft häufig tagsüber (30 Prozent) und zu siebzig Prozent im Nahbereich an. Bei Selbständigen sind dagegen vier von zehn Telefonaten Ferngespräche.

 

Vorsicht, Taktfalle. Auf dieser Grundlage errechnete Gebührenfuchs Peters die Kosten, die für diese Gruppen im Durchschnitt entstehen – und entging so geschickt dem Trick mit dem Takt. So mancher Anbieter – wie etwa Mobilcom-Stratege Gerhard Schmid – verschweigt gern, daß er pro Minute abrechnet. Folge: Wer drei Minuten und fünf Sekunden telefoniert, muß vier Minuten bezahlen.

Das Team von Manfred Peters der CCL hat ermittelt, daß „dies im Vergleich zum Sekundentakt einem Preisaufschlag von zwanzig Prozent gleichkommt“. Die FOCUS-Berechnungen beziehen im Gegensatz zu vielen anderen Tariftabellen diese Unterschiede ein – die Testtelefonate variieren in ihrer Dauer zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Minuten.

 

Die Folge für den Kunden: Die landläufig als billiger Jakob eingeschätzten Firmen KomTel oder Mobilcom verlangen bei den häufigen Gesprächen bis 50 Kilometer Entfernung mehr als die Telekom. Sehr günstig dagegen: Arcor und Viag Interkom.

 

Gebührenfresser Handy. Während Ferngespräche bei der Konkurrenz tatsächlich fast immer günstiger sind als beim Ex-Monopolisten, gilt es, bei Telefonaten vom Fest- ins Mobilfunknetz scharf zu rechnen. Billiganbieter wie ACC, Tele2, Telepassport, Viatel oder KomTel kassieren dabei häufig mehr als die Telekom – Mobilcom sogar das 1,6- bis 2,7fache. Wer hier sparen will, wählt Arcor, Talkline oder TelDaFax.

 

„Was nützt der günstigste Preis, wenn sich der Kunde für ein paar Gespräche erst umständlich anmelden muß? Und dann besteht Aufnahmestopp, oder die Freischaltung dauert Wochen?“ moniert Olav Strawe. Der Herausgeber der Fachzeitschrift „TeleTalk“ checkte deshalb für FOCUS die Anmeldeprozeduren der Anbieter. Vorwahl des gewünschten Anbieters plus Rufnummer tippen, sprechen, Rechnung von der Telekom empfangen – so einfach funktioniert der Anbieterwechsel bei Arcor, Mobilcom, Otelo, TelDaFax, Telekom und Viatel. Die anderen verlangen eine schriftliche Anmeldung.

 

Kein Anschluß unter dieser Nummer. Tele2 und Telepassport dagegen nehmen vorerst keine Kunden mehr an, weil ihnen die Kapazität fehlt. Immer noch besser, als ständig das Besetztzeichen nach der Vorwahl zu hören: Bei Viatel scheiterte der Kunde in 29 Prozent, bei Tele2 in 28 Prozent, Interoute in 25 Prozent und Mobilcom in elf Prozent der Anrufe. Jeweils viermal 100 computergesteuerte Anwahlversuche von Hannover nach München starteten die „TeleTalk“-Experten in einem 36-Stunden-Test, um diese Ausfallraten zu ermitteln. Positiv: Bei der Mehrzahl der Anbieter lag die Erreichbarkeit nahe 100 Prozent.

 

„Bei Auslandsgesprächen ist das Durchkommen wesentlich schwieriger“, berichtet Manfred Peters, Chef der CCL Technologies. Bei Mobilcom gelang es nur bei drei von zehn Anrufen, bis zum Zieltelefon in Europa oder Übersee durchzudringen. Tesion verbuchte 53 Prozent Fehlversuche, TelDaFax und Tele2 jeweils ein Drittel.

 

Lange Leitung. Aber auch bei Telefonaten innerhalb Deutschlands kann es wie bei Telepassport knapp fünf Sekunden dauern, bis es endlich beim Gesprächspartner klingelt. „Der sollte dann auch noch mal tief Luft holen, bevor er sich meldet“, rät Strawe. „Das Gespräch beginnt bei etlichen Firmen mit bis zu vier Sekunden Verspätung.“

 

Dieses „Clipping“ genannte Phänomen tritt besonders stark bei Tesion, Telepassport, KomTel und Viatel auf. „Da sind die Vermittlungsanlagen nicht optimal eingestellt“, weiß CCL - Chef Manfred Peters. Bei der Telekom wachen darüber ständig mehr als 4000 Techniker – und verdienen ihrem Arbeitgeber so den „großen Preis der Qualität“.

 

Dennoch liefern auch die Konkurrenten laut Strawe „im Inland exzellente Übertragungsqualität“. Eine „Komprimierung“, die dem Netzbetreiber Kosten spart, beim Faxen zum Beispiel aber zu erheblich längeren Übertragungszeiten führt, komme ebensowenig vor wie Knistern oder Hallen.

 

Ärger mit Übersee. Probleme kann es dagegen bei Telefonaten außerhalb Europas geben. CCL schickte Standardfaxe nach San Diego, Hongkong, Macao, Seoul, Peking, Brasilia, Bogotà sowie São Paulo und maß Übertragungsdauer und Fehlerhäufigkeit.

 

Als Maßstab zogen sie die 69 Sekunden heran, in denen das Fax nach Hilversum in den Niederlanden ratterte. Auf der Strecke nach Südamerika tickte der Gebührenzähler von TelDaFax dagegen 128 Sekunden lang. Bei Tele2 traten bei jedem vierten Fax Fehler auf.

 

Wer mit solchen Macken zu kämpfen hat, freut sich über kompetenten Service. „Ärgerlich, wenn man dafür zahlen soll“, nennt Strawe das erste Kriterium seines Hotline-Tests. So verlangt Mobilcom 48 Pfennig pro Minute Beratung, bei Talkline sind sogar die Kosten für ein Ferngespräch fällig.

 

Besonders unfair nennt es Strawe, wenn die Kosten für ewiges Warten anfallen. So mußte sich sein Testteam vom Call-Center-Berater b.u.w. bei Telepassport 90 Sekunden Pausenmusik anhören. Bei Otelo dagegen konnten sie in der Regel nach acht Sekunden einem Mitarbeiter ihre sechs Fragen stellen – wie zum Beispiel: „Was kostet ein 15-Minuten-Gespräch werktags um 16.30 Uhr von Osnabrück nach München?“

 

Die Qualität der Antworten, so Strawe, „war im Schnitt recht gut“. Negativ fiel ihm auf, daß die Hotliner „komplizierte Tarife selbst nicht richtig erklären konnten“. Bei Talkline verschwiegen sie sogar wichtige Vertragsbestandteile – was den Anbieter endgültig auf den letzten Platz im Hotline-Test verwies.

 

Fair play verlangte auch Telefonexpertin Helga Zander-Hayat von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die für den FOCUS-Test die Verträge der 16 Anbieter untersuchte. „Keiner ist hundertprozentig“, resümiert die Expertin. Zwar seien die den Kunden zugesandten Informationen „bei den Standardtarifen meist vollständig und gut lesbar“. Tricks und Schliche stehen jedoch häufig nicht im Kleingedruckten. So verlangen manche Firmen Gebühren, wenn ein Kunde die Gratis-Service-Nummer 08 00 anruft. Andere berechnen zusätzliche Entgelte für Zahlung per Überweisung.

 

Auch beim Datenschutz klaffen Lücken: Nur jedes zweite Unternehmen weist auf die Risiken hin, die eingeht, wer seine Verbindungsdaten vorzeitig löschen läßt. Werden sie nicht die vorgeschriebenen 80 Tage aufbewahrt, „muß die Telefongesellschaft nicht – wie gesetzlich festgelegt – bei Fehlern in der Rechnung ihre Unschuld beweisen“, erläutert Zander-Hayat.

 

Sicher aufgehoben ist der Kunde nach ihren Erkenntnissen bei Arcor und TelDaFax. Die meisten Fragen bleiben bei Viatel offen: Die Preise enthalten keine Mehrwertsteuer, es wird kein Einzelverbindungsnachweis angeboten, und die Haftung geht zu Lasten des Kunden. „Wir werden die Firma möglicherweise abmahnen“, warnt die Juristin: „Nur so lernen sie kundenfreundliches Verhalten.“

 

Wettbewerb macht Beine. Andere Konkurrenten haben das schon verinnerlicht und bieten Interessenten zusätzliche Bonbons an. So offeriert Tesion Baden-Württembergern den günstigen Regiotarif für das ganze Bundesland. EWETel wirbt mit Sonderangeboten für die Bewohner des Weser-Ems-Gebiets, Telepassport für die Thüringer. Talkline und seit neuestem auch die Telekom schnüren Festnetz und Handy zum Kombipaket.

 

Besonders viele Extras hat sich Arcor ausgedacht. Für Gelegenheitssurfer bietet die Mannesmann-Tochter neuerdings einen Internet-Zugang ohne Anmeldung und Grundgebühr. Kosmopoliten erhalten dort eine Rufnummer mit Vorwahl 07 00, unter der sie weltweit zu erreichen sind. Offenbar genügt es dem Testsieger nicht, nur Otto Normaltelefonierer gut zu bedienen.

 

Ein 36-Stunden-Test mit jeweils 400 Anrufen zeigte, wie die Telekom und ihre Konkurrenten zu erreichen sind. Weitere 3000 Telefonate prüften die Netzqualität.

 

VERSESSEN AUFS DETAIL

 

Wen sämtliche Einzelheiten des Tests interessieren: bei „TeleTalk“, Eichstraße 17, 30161 Hannover, Tel.: 05 11/3 34 84 00, anfordern (Kosten 15 Mark; nur gegen beigefügten Verrechnungsscheck)

 

Die Sieger im Telefontest

 

1 ARCOR

 

2 Telekom

 

3 o-tel.o

 

DIE GROSSEN NAMEN STEHEN AN DER SPITZE

 

Um Haaresbreite siegt Arcor im FOCUS-Telefontest vor dem Ex-Monopolisten Telekom. Den entscheidenden Vorsprung verschaffen der Mannesmann-Tochter die günstigeren Tarife und größere Fairneß bei der Vertragsgestaltung. Beide Kriterien wurden gemäß den Anforderungen der Kunden sehr stark gewichtet.

10 höchste 0 niedrigste Punktzahl

 

GEHEIMNIS DES ERFOLGS

 

Deutschlands beste Telefongesellschaft ermittelte FOCUS mit dem bislang umfangreichsten Vergleich von Preis, Qualität und Komfort.

 

Die Untersuchung umfaßt die 16 Unternehmen (einschl. Telekom), die für Privatkunden Einzelgespräche anbieten.

 

Die Kriterien (mit Anteil an der Gesamtwertung): Tarif (16,4 %), Anmeldungsverfahren (16,8 %), Qualität (17,2 %), Service (6,3 %), Vertrag (22,9 %), Erreichbarkeit (13,4 %), Zusatzangebote (7,2 %)

 

So entstand daraus das Ergebnis von Arcor:

 

6,9 Pkt. mal 16,4 % + 10 Pkt. mal 16,8 % + 7,1 Pkt. mal 17,2 % + 7,89 Pkt. mal 6,3 % + 9,5 Pkt. mal 22,9 % + 9,9 Pkt. mal 13,4 % + 7,5 Pkt. mal 7,2 % = 8,57

 

BILLIG KANN TEUER KOMMEN

Telekommunikations- und Tarifexperte Manfred Peters warnt: Anbieter billiger Ferngespräche verlangen bei Telefonaten ins Mobilfunknetz oder ins Ausland oft dramatisch mehr als die Telekom.

 

Superpreise gelten meist 24 Stunden. In den Abendstunden sind häufig nach Tageszeit differenzierte Tarife günstiger.

 

Citygespräche berechnet die Telekom im Umkreis von 20 Kilometern um eine Stadt. Anbieter, die in diesem Bereich Regiotarif verlangen, kosten dann bis zum 5,5fachen.

 

GESELLSCHAFT IN RESERVE

 

Die Tücken der Technik untersuchte Olav Strawe, Herausgeber der Fachzeitschrift „TeleTalk“. Selbst bei guter Netzqualität rät der Experte zu Präventivmaßnahmen.

 

Die Leitungen billiger Anbieter sind abends meist überlastet. Sie können das nervige Besetztzeichen vermeiden, indem Sie sich bei einer zweiten Firma anmelden.

 

Warten Sie nach dem Abheben einen Augenblick, bevor Sie zu sprechen beginnen. Häufig werden die ersten zwei Sekunden eines Gesprächs verschluckt.

 

DER TRICK MIT DER VORWAHL

 

Wer weniger als 100 Mark monatlich fürs Telefonieren zahlt, bleibt am besten Kunde der Telekom – und führt nur einzelne Gespräche über einen Call-by-Call-Anbieter.

 

Jede Art von Telefonat

 

* nah, fern oder zum Handy — offerieren bestimmte Anbieter besonders günstig.

 

Dieses Angebot nutzen

 

Sie, indem Sie eine mit 0 10 beginnende Vorwahl (z. B. Arcor 0 10 70) tippen, dann folgt die gewünschte Rufnummer.

 

Dieses Call-by-Call-

 

Verfahren funktioniert

 

bei sechs Firmen ohne Anmeldung. Die Gespräche zahlen Sie mit der Telekom-Rechnung. Die anderen Anbieter registrieren Sie zuerst und schalten dann die Sparvorwahl für Sie frei.

 

KLEINGEDRUCKTES GUT LESEN

 

Verbraucherschützerin Helga Zander-Hayat erklärt, worauf Sie beim Vertragsabschluß mit einer neuen Telefongesellschaft besonders achten sollten.

 

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen

 

(AGB) und Kundeninformationen auch dann anfordern, wenn ein Anbieter einzelne Telefongespräche ohne Anmeldung offeriert. Arcor etwa verlangt pro Telefonat sechs Pfennig Verbindungsentgelt.

 

Vorsicht bei Mindestumsatz

 

Wer unter dem Limit liegt, zahlt neben den Minutenpreisen eine Zusatzgebühr. Talkline etwa bucht jeden Monat mindestens 20 Mark ab. ACC stellt die Rechnung erst aus, wenn ein Mindestumsatz erreicht ist.

 

Auf kostenlosen Einzelverbindungsnachweis

 

haben Sie ein Recht – auch wenn die Hotline etwas anderes behauptet. Ist er im Vertrag nicht vorgesehen, fügen Sie die Anforderung handschriftlich hinzu.

 

Eine Rechnung sollten Sie jeden Monat erhalten

 

Sonst ärgern Sie sich, wenn nach Monaten womöglich eine hohe Summe anfällt.

 

ABSCHIED VON DER TELEKOM?

 

Wer die Telekom ganz verlassen will, meldet sich als Preselection-Kunde bei einem Konkurrenten an. Alle Gespräche, die mit 0 beginnen, laufen dann über diesen Anbieter.

 

Topanbieter für Singles

 

Berufstätige, die vor allem abends und am Wochenende telefonieren, sparen mit Preselection bei Arcor am meisten: Die Rechnung sinkt im Schnitt um 26 Prozent. Wer zu Mobilcom geht, legt zirka 39 Prozent drauf.

 

Spitzenersparnis für Familien

 

Ein 4-Personen-Haushalt läßt sich auch am besten von Arcor registrieren und reduziert sein Telefonbudget um rund 25 Prozent.

 

Sparen für Selbständige

 

Freiberufler bedient Westcom am besten. Ihre Rechnung sinkt um durchschnittlich 30 Prozent. Auch gut: Viatel mit minus 27 Prozent und Debitel mit minus 22 Prozent.

 

Vorsicht, Falle

 

Manche Anbieter verhindern, daß ihre Preselection-Kunden einzelne Gespräche über andere Firmen führen. Die Call-by-Call-Option sollte im Vertrag zugesichert werden.

 

News zum Thema die jünger sind als die 10 Jahre dieses Artikels finden sich – wie immer – auf den Sites http://blog.enews-agency.com und für Mitglieder der http://www.telemedialounge.com im geschützten Bereich. Auch unter http://www.elephants-club.com wird für registrierte Mitglieder stets aktuell und mit vielen Branchen Interna der Telekommunikation rund um die Deutsche Telekom AG, T-Home, VR Com, die Kabelnetzanbieter Kabel Deutschland und UnityMedia sowie Entertainment Produkte wie Premiere berichtet.

Im laufenden Betrieb Access-Points aufrüsten

Dienstag, 27. Mai 2008

Wer der Zukunftssicherheit von Draft-n immer noch nicht traut, kann jetzt 802.11a/b/g-WLAN-Geräte kaufen, die sich später ohne Downtime direkt übers Netz mit dem fertigen n-Standard updaten.

Viele IT-Verantwortliche, die neue Wireless-LAN-Systeme einführen wollen, zögern momentan, auf den 802.11n-Standard zu setzen. Der ist bisher noch als Draft-n, also noch nicht fertiger Vorläufer in vielen Geräten zu finden. Fragt sich nur, ob diese Geräte dann auch tatsächlich kompatibel zum finalen Standard sein werden. Auf der anderen Seite locken höhere Reichweite und höherer Datenduchsatz schon heute.

Die CCL AG aus Düsseldorf hat in Tel Aviv bereits eine Installation probehalber in Betrieb genommen. Manfred Peters, Chef des Düsseldorfer Vetriebs- und Technologieunternehmens bereichtet, dass habe ohne grossen Aufwand funktioniert und liess sich nahtlos in die vor Ort bestehende Infrastruktur (Kongress Hotel)einbinden.

Um IT-Verantwortliche in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen (und eine potenzielle Kaufzurückhaltung im Markt abzuwehren), hat Aruba Networks nun eine neue Serie von Access Points (APs) für die bestehenden WLAN-Standards 802.11a/b/g angekündigt. Die Access Points “AP-124ABG” und “AP-125-ABG” lassen sich während des laufenden Betriebs durch ein (kostenpflichtiges) Firmware-Upgrade über das Netz mit 802.11n-Software ausrüsten und arbeiten dann im 802.11n-Dual-Radio-Betrieb. Anwender sind somit in der Lage, ihre spätere Migration auf 802.11n vorzubereiten, ohne dass ihnen die Kosten für ein sofortiges Upgrade entstehen.

Die ab Frühsommer 2008 verfügbaren Access Points eignen sich laut Aruba für drahtlose Zugangslösungen, die Suche nach Eindringlingen ins WLAN (Intrusion Detection) sowie den Aufbau sicherer, vermaschter WLAN-Infrastrukturen für Unternehmen oder Remote-Anwendungen. Außerdem unterstützen die Geräte im 3×3-MIMO-Modus den heute gültigen 802.3af-Standard für die Stromversorgung über das LAN (Power over Ethernet, PoE). Ein kostspieliges Aufrüsten der vorhandenen PoE-Technologie ist somit nicht nötig.

“Wann genau ein Anwender zu 802.11n migriert, ist individuell unterschiedlich und hängt von den verwendeten Applikationen, der Verfügbarkeit von 802.11n-Clients und dem Budget ab”, sagt Michael King, Research Director beim Marktforschungsunternehmen Gartner. “Da die Implementierung von WLAN-Infrastrukturen heutige und zukünftige Anforderungen berücksichtigen muss, entspricht eine flexible Herangehensweise an 802.11n dem, was viele Organisationen sich wünschen, vor allem, wenn sie sich noch nicht fest entschieden haben, wann sie auf den neuen Standard umsteigen wollen.”

Die CCL AG aus Düsseldorf unterstützt die Aruba Initiative auch aus prinzipiellen Erwägungen, denn „Vorteile heute schon nutzen heisst auch Vorsprung schaffen oder sichern“ meint Vorstand Manfred Peters.

 

 

NetGear in Pole Position

Sonntag, 18. Mai 2008

Vor der Conference in San Diego kündigt NetGear neuen Adapter an.

Netgear bringt “Dualband”-Access-Point für 802.11n

 

WNDAP330 funkt auf 2,4 GHz oder 5 GHz

 

Der Netzwerkhardware-Hersteller Netgear hat auf der Interop in Las Vegas seinen neuen “ProSafe 802.11n Dualband Wireless Access Point WNDAP330″ vorgestellt. Der Access-Point unterstützt Geräte, die im 5-GHz-Frequenzband mittels 802.11a und 802.11n (Draft 2.0) funken, beziehungsweise solche, die im überfrachteten 2,4-GHz-Bereich und dort mit 802.11b/g und 802.11n (Draft 2.0) arbeiten.

 

Auch mit diesem Access-Point können leider noch nicht gleichzeitig 2,4 und 5 GHz genutzt werden - wer also sowohl ein 802.11g-Netz (2,4 GHz) als auch ein im weniger überfrachteten 5-GHz-Bereich mit 802.11n (Draft 2) funken will, wird sich nach einer anderen Lösung umschauen müssen - oder weiterhin auf zwei Access Points setzen. Sonst ist der nathlose Übergang, den Netgear mit dem WNDAP330 verspricht, nicht zu bewerkstelligen. Dass es auch anders geht, zeigt Netgear selbst mit seinem Dual-Band-Router WNDR3300, der beide Frequenzbänder gleichzeitig abdecken kann.

 

Der über SNMP administrierbare WNDAP330 unterstützt über seinen Gigabit-Ethernet-Anschluss (10/100/1000 MBit/s) 802.3af Power-over-Ethernet (PoE), kann also über ein entsprechendes Netzwerk mit Strom versorgt werden. Mit Point-to-Point- und Point-to-Multipoint-Bridging über Wireless Distribution System (WDS) sollen in Verbindung mit weiteren Access Points auch größere Distanzen überbrückt werden können. Das Gerät kann simultan als Wireless Bridge und Access-Point dienen.

 

Die Konfiguration erfolgt - wie üblich - über den Webbrowser. Alternativ steht mit SNMP MIB I, MIB II und 802.11 MIB auch eine Netzwerkmanagement-Software zur Verfügung, beispielsweise Netgears “ProSafe Network Management System” (NMS100). Der WNDAP330 bietet zudem einen Konsolen-Port für die lokale Konfiguration und Überwachung sowie drei abnehmbaren Antennen - eine mit 3 dBi, zwei mit 5dBi.

 

Im Bereich Sicherheit unterstützt der WNDAP330 u.a. WEP, WPA, WPA2, Rogue AP Detection, 802.1x mit RADIUS, Wireless Access Control, VPN-Pass-Through und SSH-Telnet.

 

Der Wireless Access Point WNDAP330 ist laut Netgear ab Juni 2008 für wohl 360,- Euro verfügbar. Erste Tests werden von Manfred Peters und Uwe Kleinelanghorst von der CCL AG auf dieser Site veröffentlich werden.

 

n-standard press lounge - chip suppliers ( San Diego - California )

Mittwoch, 23. April 2008

Qualcomm Announces Availability of World’s First 802.11n Draft 2.0 Chipset

Airgo’s True MIMO® Gen-N Technology Sets New Benchmarks for Speed, Range and Reliability (as seen during the conference on www.telemedialounge.com)

SAN DIEGO   — Qualcomm Incorporated (Nasdaq: QCOM), a leading developer and innovator of advanced wireless technologies and data solutions, today announced the availability of the world’s first chipset offering full support for Draft 2.0 of the IEEE 802.11n standard. The AGN400™ chipset is the fourth generation 802.11n-compliant chipset from Airgo Networks Inc. - whose acquisition by Qualcomm was also announced today - and features Airgo’s True MIMO Gen-N technology. True MIMO Gen-N capitalizes on Airgo’s patented innovations in multiple antenna technology to extend the effective range and bolster data throughput for consumer Wi-Fi and next-generation wireless digital home entertainment devices.

“The technologies that Airgo will bring to Qualcomm, including the AGN400, will help us continue to deliver high-performance wireless broadband with all types of products supporting a wide range of applications,” said Dr. Sanjay K. Jha, president of Qualcomm CDMA Technologies. “We look forward to a future where ubiquitous connectivity drives innovation to transform the user experience and spawn entirely new categories of services and devices.”

“The industry-leading performance of AGN400, and its full compatibility with the 11n interoperability specification selected by the Wi-Fi Alliance, is exactly what our customers have asked us to deliver,” said Greg Raleigh, president and CEO of Airgo Networks. “Now that Qualcomm is acquiring Airgo, PC notebook customers can count on a single supply source for wireless chipsets that deliver industry-leading Wi-Fi connectivity when a Wi-Fi network is available, and seamless connectivity everywhere else using 3G CDMA cellular broadband access technology.”

Drawing on its full compatibility with Draft 2.0 of the IEEE 802.11n standard, and backward compatibility to 802.11 a/b/g and Draft 1.0 of 802.11n, the AGN400 enables development of PC OEM products that connect with all devices supporting any form of the 802.11 standards. Draft 2.0 improves upon the earlier Draft 1.0 with significantly better performance, a greater feature set and enhanced interoperability. The AGN400 chipset also supports a full array of interface buses for OEM products in the retail, PC OEM, enterprise, consumer electronics and service provider market segments. Additionally, “neighbor friendly” coexistence is supported when the AGN400 is transmitting 40 MHz-mode 802.11n traffic and there are active 802.11a/b/g/n networks nearby.

The AGN400 chipset, reference designs and software are currently sampling with lead customers and will be publicly demonstrated in January 2007 at the Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nev. Products containing True MIMO Gen-N technology are expected to be commercially available in the first quarter of 2007.

Found during the n-standard conference research for the San Diego - Duesseldorf - Haifa event planning by Manfred Peters of CCL AG, Dusseldorf, Germany and Uwe Kleinelanghorst - also CCL AG. More information on othe sites such as n-standard.de and n-standard.net



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